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VR is for porn - aber niemand gibt es zu

Geschrieben von a2a. Veröffentlicht in Sexy News

Virtual Reality - der nächste große Trend. Sowohl im Bereich der Computerspiele aber auch bei Filmen und hier anscheinend vor allem im Bereich der Pornos. Interaktive Pornos könnten sich zu dem Renner entwickeln, welcher der Technologie auch zum Durchbruch verhelfen könnte - doch die Hersteller der VR-Geräte wollen davon nichts wissen.

"The internet ist for porn" ist ein bekannter Ausspruch und das ist auch gar nicht falsch. Ohne die Pornographie als Säule des Internets wäre das World Wide Web heute vielleicht nicht an dem Punkt, an dem es jetzt ist. Dasselbe könnte auch für die Virtual-Reality-Technologie gelten.

VR-PORNOS AUF DEM VORMARSCH

Pornos schauen sehr viele Menschen, vor allem, wenn sie wenig bis gar keinen Sex haben. Eine nächste Stufe wäre, das bisher eher passive Erlebnis etwas interaktiver zu machen. Hier kommt Virtual Reality ins Spiel. Bereits jetzt existieren Pornofilme für VR-Geräte wie Samsungs Gear VR. Diese Pornos versetzen den User in eine mehr oder weniger aktive Rolle im Geschehen. Die Protagonisten sind zum Greifen nah und man hat ein "Mittendrin"-Gefühl, kann sich sogar umsehen.

Die Produktion solcher Filme ist natürlich mit deutlich mehr Aufwand verbunden und es wird noch immer experimentiert, was überhaupt möglich ist und was bei den Kunden ankommt. Muss man sich wirklich komplett frei umsehen können? Wie sieht es mit der Bewegungsfreiheit aus? VR-Pornos könnten auch für "normale" VR-Filme eine Rolle spielen, denn auch Hollywood arbeitet mit der Technologie und weiß momentan noch nicht so recht, wie ein VR-Film wirklich aussehen könnte. Beide Industrien könnten also voneinander lernen.

Investoren sehen jedenfalls eine große Zukunft im VR-Porno-Business. Die Investment-Bank Piper Jaffray etwa glaubt, dass man 2020 auf dem Markt einen Umsatz von einer Milliarde US-Dollar pro Jahr machen werde. Aus der Industrie selbst hört man Positives. Filmstudios, die bereits Virtual-Reality-Pornos anbieten erklären, dass die Kunden ausflippen würden. Nur die Hersteller der Geräte selbst wollen damit nichts zu tun haben. Samsung etwa, auf dessen Gerät Gear VR momentan viele Pornos geschaut werden, da die Brille einfach als eine der ersten verfügbar war, erlaubt keinen Porno-Kanal im Online-Store. Man will die Marke nicht in den Schmutz ziehen. Sony reagiert auf Anfragen, wie man mit VR-Pornografie umgehen will, überhaupt nicht und HTC erklärt nur, dass man wisse, dass sich die Kunden ein super-immersives Erlebnis wünschen und dass sie dieses auch bekommen werden. Vielleicht sollten sich die Hersteller etwas offener zeigen, denn der Porno-Markt wird wohl entscheidend dazu beitragen, ob sich die Technologie etablieren kann oder nicht. /ab

Quelle: www.gulli.com